Gabri und der schwebende Mozart

Gabri und der schwebende Mozart

fluegel_hoch

„Den kenn ich!“

„Ja, das ist Mozart. Ein schwebender Mozart in Silber. Der kommt bestimmt gerade aus einer Mozartkugel.“

„Lecker. Ich liebe Mozartkugeln. Und ich liebe Mozart. Er war auch alles andere als perfekt und ein richtig wilder Vogel. Aber wenn er Klavier gespielt hat, war er ein ganz anderer Mensch.Dann hatte er direkten Zugang zum Himmel und die Noten sind wie durch ein offenes Fenster in seine Hände geflogen. Das ist bestimmt auch der Grund, warum er schweben kann. Seine Musik hört sich so gut an wie ich dufte: Herzschmelzend-vanille-süß. Und jetzt hält er mich in der Hand. Das ist toll. Hier will ich bleiben.“

„Das geht aber nicht, Gabri, wir müssen dich noch zur Post bringen. Du wirst in Wien erwartet.“

„Ui, schön, da war Mozart auch. Bei Kaiser Joseph II. Da will ich hin.“

„Gut, gehen wir. Ich kann dich beim Postamt um die Ecke aufgeben.“

„Du willst mich aufgeben?“

„Nein, allerliebster Vanille-Gabri, niemals. Das sagt man nur so, wenn man einem Brief zur Post bringt..“

„Da bin ich aber froh!“

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