Gabri und die Amazonen

Gabri und die Amazonen

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„Gabri! Komm zurück! Wo bist du denn schon wieder? Ich brauche Dich hier.“

„Aber du hast doch selber gesagt, ich soll zu den Amazonen gehen.“

„Nein, Gabri, nicht du sollst zu den Amazonen! Sondern Dein Buch soll zu Amazon. Und das habe ich auch alles schon für dich gemacht. Schau mal: Da bist du. Mit Blick ins Buch, mit PRIME über Nacht bestellbar und sogar ohne Versandkosten. Ist das nicht toll?“

„Ui. Stimmt. Jetzt weiß ich, wo die Amazone mich gefunden hat. In ihrem eigenen Laden. Das ist sehr vernünftig, dass sie mit der Kämpferei aufgehört und einen netten kleinen Laden aufgemacht hat.“

„Der Laden ist alles andere als klein, Gabri.“

„Das ist doch ganz egal. Schau mal! Ich habe sogar schon viermal fünf Sterne geschenkt bekommen. Alle für mich. Und ganz nette Sätze dazu. Ist das schön. Ich freu mich so!“

„Ja, ich freu mich auch.“

„Weißt du was? Ich schenke die fünfunddreißig Sterne den Amazonen. Als Trost dafür, dass ich jetzt doch nicht bei ihnen bleibe. Sie können ja mit den Vanille-Engel-Sternen ihre Schilder verzieren. Ja, genau so mach ich das.“

„Mein kleiner Engel, vier mal fünf sind zwanzig Sterne und kein Stern mehr.“

„Dann eben zwanzig Sterne. Das ist doch auch ganz egal. Auf alle Fälle schenke ich sie den Amazonen.“

„Ach Gabri, das ist sehr nett von Dir, aber wir brauchen die Sterne und die Texte, damit dein Buch gefunden wird. Sonst weiß ja keiner, dass es dich gibt.“

„Allerliebste Kathi. Wenn ich die fünfundreißig Sterne verschenke, dann kommen bestimmt doppelt so viele zurück. Du wirst schon sehen…“

 

 

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