Wie die Zettelwirtschaft eines Engels ins Internet kommt

Wie die Zettelwirtschaft eines Engels ins Internet kommt
München, etwa 20 Minuten später

„Na dann los!“

„Wie, na dann los?“ Ich starre Gabri verständnislos an. Er steht vor mir und schwenkt Block und Bleistift vor meinem Gesicht hin und her.

„Du musst etwas auf einen Block schreiben.“

„Was soll ich denn auf einen Block schreiben?“

„Etwas über mich. Eigentlich ganz viel über mich, damit mich die Leute kennenlernen und jeder weiß, dass es mich gibt.“

Bevor Gabri mir ein Auge aussticht, nehme ich ihm den Bleistift aus der Hand. „Und was soll das bringen, wenn ich etwas von dir auf einen Block schreibe?“

„Du sollst was mit einem Block schreiben! So wie es die Vermarktungs-Petra gesagt hat. Das ist perfekt. So machen wir’s.“

Endlich klingelt es bei mir. „Du willst, dass ich anfange, den Blog zu schreiben. Sag das doch gleich.“

trenner_text
fluegelrand

Es ist nämlich so, dass ich gerade bei einem sehr nützlichen Online-Kurs mitgemacht habe. Dabei geht es darum, wie man am besten etwas vermarktet. Das passt uns im Moment sehr gut. Denn mit Gabri habe ich etwas ganz Tolles zu vermarkten:

„Einen frisch erscheinenden teilerleuchteten, nicht ganz perfekten Vanille-Engel mit nur einem Flügel.“ Gabri heißt er. Gabri, der Vanille-Engel. Es ist der gleiche Engel, der gerade vor mir steht und mich jetzt dazu bringen will, mit der Blog-Schreiberei anzufangen.

Es hat sehr lange gedauert, bis ich davon überzeugt war, dass ein Blog für Gabri tatsächlich wichtig ist. Aber jetzt glaube ich es. Gabri und der Kurs haben mich überzeugt. Der Vermarktungskurs heißt VERDI und hat ein wunderbares Logo aus zwei perfekt geformten Flügeln. Die Flügel haben meinem kleinen Vanille-Engel natürlich besonders gut gefallen und sind wohl der eigentliche Grund, warum Gabri unbedingt wollte, dass ich bei dem Kurs mitmache.

Wie dem auch sei, ich habe mitgemacht und jetzt geht es ans Eingemachte.

Gabris Buch wird morgen erscheinen und wir müssen ihn richtig bekannt machen.

Damit jeder im weltweiten Netz den Vanille-Engel finden kann, habe ich für ihn diese Webseite gebaut. Zu Beginn war Gabri zwar noch etwas unsicher und ich musste ihm hochheilig versichern, dass das Inter-Netz kein echtes Netz ist, in dem sich ein kleiner Engel verheddern könnte. Doch inzwischen findet er das Internet wunderbar. Er kann darin auch ohne einen zweiten Flügel blitzschnell durch alle Kontinente sausen und sogar an mehreren Orten gleichzeitig erscheinen. Damit ist für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen. Gabri war mit voller Begeisterung dabei und hat mich solange nicht in Ruhe gelassen, bis seine website fertig war.

Das Einzige, was der website bis jetzt fehlte, ist der Blog. Aber damit fange ich ja in diesem Moment an. Gabri und ich haben in der Küche neben der Tulpe noch lange darüber nachgegrübelt, was wir denn nun in diesen Blog schreiben sollen. Wir sind zu dem eindeutigen Ergebnis gekommen, dass wir es noch nicht wissen. Sicher ist nur, dass es dabei um Gott und die Welt gehen wird. Wahrscheinlich wird Gabri von Gott erzählen und ich von der Welt.

trenner_text

fluegelrand

 

Wollt Ihr wissen, wie es mit Gabri und mir weitergeht? Dann klickt hier. pfeil  Die Problemzone Zeit und was ein Engel dazu zu sagen hat Dort könnt ihr den nächsten Teil lesen. 

Und hier  pfeil Was ein Engel im Waschbecken mit guten Ideen zu tun hat kommt Ihr zum Anfang der Geschichte.

Ihr könnt Gabri und mir natürlich auch gerne einen Kommentar hinterlassen. Das würde uns ganz besonders freuen.

 

Oder Ihr wollt gleich das ganze Buch kaufen? Dann könnt Ihr hier zum Shop fliegen….

Buch_kaufen

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.